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6. Februar 2012

Solarförderung - Stop in Spanien, Bremse in Italien und Debatte in Deutschland

Europaweit deutliche Kürzungen der Solarförderung - hochrentable Solarfonds könnten bald rar werden
Anlagenbetreiber in Deutschland erhalten über 20 Jahre eine festgelegte Vergütung für den erzeugten Solarstrom und Netzbetreiber sind zu dessen vorrangiger Abnahme verpflichtet (sog. EEG). Nun wird europaweit intensiv über massive Kürzungen der Solarförderung für zukünftige Photovoltaikanlagen diskutiert, erste Staaten machen bereits ernst.

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Können zukünftige Solarfonds noch attraktive Renditen bieten? (Grafik: CHORUS CT 5)

Zwar musste Großbritannien Ende 2011 eine bereits beschlossene Solarkürzung wieder zurücknehmen. Spanien und Italien strichen wegen ihrer akuten Haushaltsnotlage jedoch deutlich die staatlichen Förderungen für zukünftige Solarprojekte, alle Proteste blieben bisher erfolglos.

Bis vor wenigen Jahren war Spanien noch der ertragreichste Solarmarkt, im ganzen Jahr 2011 wurden dagegen nur noch 0,4 GW zugebaut. Und nun fror die Regierung in Madrid das nationale Einspeisetarif-Programm auf unbestimmte Zeit ganz ein (Moratorium).

Italien konnte mit rund 5 GW Neuinstallationen (2011 sogar 9 GW) jahrelang hohe Zubauvolumina vorweisen. Diese goldenen Zeiten scheinen vorbei zu sein, denn die "Azzuros" treten auf die Bremse; Die italienische Regierung beendete die Neuförderung zumindest auf landwirtschaftlichen Flächen mit Wirkung zum 24. Januar 2012 (Quelle: Rödl & Partner).

Experten prognostizieren, dass die Modulpreise für Photovoltaikanlagen dadurch noch stärker unter Druck geraten, denn mit Italien und Spanien drohen fest eingeplante Absatzmärkte wegzubrechen. Und auch in Deutschland wird über rigorose Kürzungen der Förderung sowie Beschränkungen des Neuzubaus debattiert.

Mögliche Konsequenzen
Derzeit sind noch genügend renditestarke Solarfonds verfügbar. Diese Entwicklung lässt jedoch befürchten, dass hochrentable Offerten bald der Vergangenheit angehören könnten. Denn die Solarfondsanbieter werden es zukünftig schwerer haben, mit den niedrigeren Vergütungen zufriedenstellende Renditen für die Anleger zu erzielen - trotz sinkender Investitionskosten. Mit Erreichen der sogenannten Netzparität kann wieder mit höheren Renditen gerechnet werden.